Die Ursachen von Scheidenpilz verstehen

Die Ursache für die Infektion mit einem Scheidenpilz.

Candida, ein Hefepilz, den wir in uns tragen – ist die Ursache für die Erkrankung!

Bei der gesunden, geschlechtsreifen Frau überwiegen im Scheiden Milieu sogenannte
Lakto Bazillen, Mikroorganismen, Milchsäure Bakterien und zum Teil mit Hefepilzen wie z.B. der Candida albicansi. Dieser Pilz kommt häufig im Bereich der Vagina, im Darm- und Analbereich vor. Nun haben diese eine wichtige Aufgabe:

Aus Glykogen (Stärke), das in den Zellen der Scheidenhaut vorhanden ist, bilden sie
Milchsäure. Das dadurch entstehende saure Scheiden Milieu, behagt krank machenden Bakterien und Pilzen in der Regel wenig und sie werden in ihrem Wachstum gehemmt.

Aber erst dann wenn dieser Pilz sich ungehemmt vermehren kann, kommt es zu einer Pilzinfektion. Und meistens passiert dies, im feuchtwarmen Klima der Vagina.
Normalerweise liegt der ph-Wert unter 4,5 in der Vagina-Schleimhaut, also im idealen Gleichgewicht. Wird diese Schleimhaut irritiert (z.B. durch Tragen beengter Unterwäsche), ist das Gleichgewicht gestört und der Pilz vermehrt sich.

Daher ist es gut zu wissen, auf was wir alles reagieren können, in unserem empfindlichen Bereich der Vagina:

  • Luft undurchlässige Unterwäsche und Bekleidung
  • synthetische Bekleidung
  • Slipeinlagen, sollte man nur tragen,wenn unbedingt notwendig, da sie zusätzliche
    Reibung erzeugen
  • nicht richtig sitzende Tampons
  • falsche oder übertriebene Intimhygiene (scharfe Seifen; Vagina-Spülungen)
  • Im Schwimmbad, feuchte Badebekleidung
  • bestimmte Medikamente (Antibiotika,Cortison…)
  • Stoffwechselerkrankungen (Diabetes)
  • sehr zuckerhaltige und einseitige Ernährung, wie man im Testbericht zu Linda Allens Ebook „Schluss mit Pilzinfekten“ hier findet.
  • hormonelle Veränderungen in der Pubertät, Schwangerschaft und in den Wechseljahren
  • Stress und psychische Belastungen

Scheidenpilz – 6 wichtige Fakten

  1. Ein erstes Anzeichen für eine Scheidenpilz-Infektion ist ein starker Juckreiz im Intimbereich, dann starkes Brennen (besonders beim Wasserlassen), Rötungen und Schwellungen der Vagina, und ein spürbar verstärkter Ausfluss.
  2. Schnell reagieren bei den ersten Anzeichen, denn eine Pilzinfektion geht nicht von alleine weg, sondern benötigt wirksame Medikamente (z.B. Wirkstoff-Clotrimazol)
  3. Es gibt keine Großmutter-Rezepte dafür, also Finger weg von Essig-Spülungen in der Scheide oder getränkte Joghurt-Tampons!
  4. 75% aller Frauen hatten schon einmal eine Scheidenpilz Infektion in ihrem Leben. Viele sogar schon mehrmals im Jahr – deswegen sollte es kein Tabu Thema sein!
    Es hat wenig mit mangelnder Hygiene zutun, eher mit zuviel. Denn meistens liegt es an der verkehrten Pflege, denn zu scharfe Seifen und zu häufige Intimpflege greifen die natürliche Vagina-Schleimhaut an und zerstören dabei den ph-Wert.
  5. Dann ist es erwiesen das der Scheidenpilz keine Geschlechtskrankheit ist und auch nicht übertragen werden kann, beim Sex.
  6. Wenn jemand schon einmal diesen Scheidenpilz hatte, weiß er genau wie er vorgehen muss, um ihn schnell zu behandeln. Ansonsten hilft jede Apotheker oder Arzt einem, das richtige Präparat zu finden.